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Reiseberichte von der Tour:
Der Jakobsweg

Der Jakobsweg - 
Sieben Wege nach Santiago

Am 23. März 2007 ging es los. Ich begann meine Pilgerreise in Saint-Jean-Pied-de-Port, in den Pyrenäen in Frankreich, in der Nähe der spanischen Grenze. Ca. 800 km weit ist der Fussmarsch, bis ich in Santiago de Compostela ankomme. 

Die ersten beiden Wochen sind gekennzeichnet von einem Wetter, das wir, mal gelinde gesagt, als Hundswetter bezeichnen können. Es regnet und ist kalt ohne Ende. Die wenigen Pilger, die ich auf der Strecke treffe, halten tapfer durch und hoffen auf Besserung.

Der Jakobsweg beginnt für mich in Saint-Jean-Pied-de-Port in den Pyrenäen in Frankreich
Der Jakobsweg beginnt für mich in Saint-Jean-Pied-de-Port in den Pyrenäen in Frankreich

Abstieg vom Alto del Perdon, Jakobsweg in Spanien
Abstieg vom Alto del Perdon, Jakobsweg in Spanien

Pilger auf dem Jakobsweg in Spanien, Herberge in Cizur Menur
Pilger auf dem Jakobsweg in Spanien, Herberge in Cizur Menur

Puenta la Reina, Jakobsweg in Spanien
Puenta la Reina, Jakobsweg in Spanien

Jakobsweg im Regen
Jakobsweg im Regen

Bei Sonne gibt es endlich Schatten, Jakobsweg in Spanien
Bei Sonne gibt es endlich Schatten, Jakobsweg in Spanien

Radpilger auf dem Weg nach Belorado, Jakobsweg in Spanien
Radpilger auf dem Weg nach Belorado, Jakobsweg in Spanien

San Juan de Ortega, Jakobusweg Spanien
San Juan de Ortega, Jakobusweg Spanien

Blick in eine Herberge, Jakobsweg Spanien
Blick in eine Herberge, Jakobsweg Spanien

Nach Ostern wird alles besser. Die Füße haben sich an die Dauerbelastung gewöhnt. Die Blasen sind verschwunden, ich laufe beschwingt durch die Gegend. Das Wetter hat sich auch deutlich gebessert. Eine Woche nach Ostern kommt Petra Menting mit mir. Wir treffen uns in Leôn und werden den Rest bis nach Santiago de Compostela zu zweit laufen.

Die ersten Wochen alleine waren gewöhnungsbedürftig. Noch nie war ich so lange alleine unterwegs. Doch das war auch Ziel der Reise, einmal alleine unterwegs zu sein, alleine mit meinen Gedanken. Schließlich ist es eine Pilgerreise, und damit auch eine Reise zu sich selbst. Anfangs war ich auch wirklich immer alleine unterwegs und habe manchmal abends nette Pilger getroffen. Am Ostermontag liefen mir Claudia und Ines über den Weg. Mit den beiden bin ich dann zusammen bis nach Leon gepilgert. Dort wartete ich einen Tag auf Petra, während Ines und Claudia schon weiter gingen. Ihre Zeit war begrenzt, sie hatten "nur" vier Wochen Urlaub.

Mit Claudia (li) und Ines (re) unterwegs, Jakobsweg Spanien
Mit Claudia (li) und Ines (re) unterwegs, Jakobsweg Spanien

Mit Claudia und Ines koche ich  in der Herberge in Reliegos, Jakobsweg
Mit Claudia und Ines koche ich  in der Herberge in Reliegos, Jakobsweg

Mit Petra unterwegs, Jakobsweg Nordspanien
Mit Petra unterwegs, Jakobsweg Nordspanien

Petra und ich kommen am 29. April 2007 in Santiago de Compostela an. Glücklich, dass wir es geschafft haben, traurig, dass es zu Ende ist. Aber es gibt ja noch viele Jakobswege, die es zu entdecken gilt.

Im August 2007 waren wir dann von Santiago de Compostela nach Finisterre unterwegs, wo wir an meinem 40. Geburtstag ankommen.

Seit November 2007 gibt es die neue digitale Multivisionsshow "Der Jakobsweg - Sieben Wege nach Santiago". Neben dem klassischen Weg, dem Camino Francés, der 2007 von knapp 120.000 Pilgern gegangen wurde, zeigen wir weitere Alternativstrecken, wie z.B. den Küstenweg, den Primitiven Weg oder den baskischen Weg. 

Die Show gibt es auch in Überlänge mit 130 min. Dauer auf DVD im Online-Shop. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei unserer Show oder über die Bestellung der neuen DVD.

Bis dahin,
Beate


Plakat Der Jakobsweg
Plakat "Der Jakobsweg -
Sieben Wege nach Santiago"